Neues Biotop im Oberurseler Stadtwald: Spende schafft Lebensraum für Amphibien und Wildtiere
Der Bau & Service Oberursel (BSO) hat durch die Anlegung eines Biotops das Ökosystem Stadtwald gestärkt. Das neue Biotop befindet sich an der Verlängerung des Altenhöfer Weges im Bereich der sogenannten Rodelbahn (etwa auf halber Strecke zwischen dem Schulwald und der Aussichtsbank „Rodelbahnblick“) und wurde Ende Juni feierlich eingeweiht. Bestandteil des Naturprojekts ist eine handgefertigte Sitzbank aus Holz aus dem Stadtwald, die zum Verweilen und Naturerleben einlädt.
Der BSO erhielt für die Umsetzung der Maßnahme eine besondere Spendenzuwendung von den Oberurseler Jagdpächtern Frau Dr. Katja Baukloh und Herrn Ralf Baukloh. Die beiden überreichten eine großzügige Spende in Höhe von 5.000 Euro an den BSO-Betriebsleiter Michael Maag und den Stadtwaldförster des BSO - Luis Kriszeleit. Mit Unterstützung der Spende legte der BSO zwei neue Teiche an. Sie schaffen wertvolle Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Stadtwaldes.
Betriebsleiter Michael Maag bedankte sich bei dem gemeinsamen Termin im Stadtwald herzlich für das Engagement des Ehepaars Baukloh: „Vor dem Hintergrund des spürbaren Klimawandels ist das gemeinsame Handeln unterschiedlicher Partner von großer Bedeutung, um den klimabedingten Witterungsextremen wie Trockenheit, Starkregen oder Stürmen mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. Die großzügige Spende leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“ Zugleich sprach Maag dem Forstteam des BSO seinen Dank für die fachkundige und engagierte Umsetzung der Maßnahmen aus. Besonders hob er die handwerkliche Leistung des Auszubildenden Alexander Witte hervor, der die Rückenlehne der neuen Sitzbank gefertigt hat.
Die Bank wurde von Luis Kriszeleit gemeinsam mit dem Forstteam des BSO aus heimischem Holz gefertigt und harmonisch in die Landschaft integriert. Die neu angelegten Teiche dienen Amphibien, Insekten und zahlreichen weiteren Tierarten als Lebensraum. Insbesondere in den Sommermonaten werden sie zudem von heimischen Wildtieren als wichtige Trinkstellen genutzt.
Die Stadt bittet alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, die Teiche nicht als Hundebad zu nutzen. Dies gilt ebenso für sämtliche weitere Retentionsbecken, Mulden und Teiche im Oberurseler Stadtwald. Nur so können die ökologischen Funktionen dieser Gewässer dauerhaft erhalten und empfindliche Tierarten geschützt werden.
Michael Maag
Betriebsleiter
v.l.n.r. hinter der Holzbank: BSO Betriebsleiter Michael Maag, Forstwirt Azubi Alexander Witte, BSO Stadtwaldförster Luis Kriszeleit, Forstwirt und Jagdaufseher Stefan Strobel, Jäger Mark Maurer und Jägerin Rika Maurer.
v.l.n.r. auf der Bank: Dr. Katja Baukloh mit Jagdhündin Finja Betreiberin des Oberursel Wildgenusse, Ralf Baukloh mit Dac.
