BSO nicht mehr Sammelstelle für Schwarzwild
Die Europäische Union hat aufgrund der erfolgreichen Eindämmung der Schweinepest die bisherige Sperrzone I im Hochtaunuskreis Ende April aufgehoben. Damit entfallen seuchenrechtliche Einschränkungen für Landwirte und Jäger in der Region.
Nach dem Ausbruch der Viruserkrankung in Hessen im Sommer 2024 wurden auch im Hochtaunuskreis konsequente Maßnahmen gegen deren Ausbreitung getroffen. Der Bau & Service Oberursel (BSO) spielte im Krisenmanagement eine Schlüsselrolle. „In den letzten zwei Jahren waren wir zentrale Sammelstelle für die Tierkadaverentsorgung und unterstützen den Hochtaunuskreis bei weiteren logistischen Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche“, erläutert der Betriebsleiter Michael Maag.
Als Folge der konsequenten Maßnahmen ist nun ein Jahr lang kein Fall der Afrikanischen Schweinepest in den betroffenen Gebieten in Südhessen aufgetreten. Insgesamt bedeutet die Aufhebung der Sperrzone eine deutliche Rückkehr zur Normalität für die betroffenen Bereiche.
Auch organisatorisch hat die Entscheidung Folgen: Der BSO wird nicht länger als Sammelstelle für erlegtes Schwarzwild benötigt.
Michael Maag
Betriebsleiter
