BSO strebt Kooperation mit Kompetenzzentrum für aquatische Ökotoxikologie der Goethe-Universität an
Experten des Bau & Service Oberursel (BSO) trafen sich am 28. Mai 2026 mit Prof. Dr. Jörg Oehlmann, Abteilungsleiter am Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe-Universität Frankfurt, um die Ergebnisse der Gewässeruntersuchungen seines Teams zur Wasserqualität der Oberurseler Bäche zu erörtern. Der BSO verantwortet den Betrieb der Oberurseler Kläranlage und verfolgt das Ziel, eine dauerhaft hohe Wasserqualität der Oberurseler Gewässer zu gewährleisten.
Der BSO arbeitet bereits seit 2024 unter Federführung des Regierungspräsidiums Darmstadt mit Prof. Dr. Oehlmanns Abteilung für aquatische Ökotoxikologie im Rahmen des Gewässeruntersuchungsprojekt Urselbach zusammen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die verschiedenen Verfahren zur Konfiguration einer vierten Reinigungsstufe auf der Oberurseler Kläranlage. Prof. Dr. Oehlmann erläuterte hierzu die Untersuchungen zweier hessischen Kläranlagen, die bereits über eine solche vierte Reinigungsstufe verfügen. Der BSO hat mit der Investition in die Phosphorfiltration bereits die Voraussetzung für einen möglichen Ausbau zu einer vierten Reinigungsstufe geschaffen und prüft aktuell das effektivste Verfahren.
Das Gespräch diente darüber hinaus dazu, ein gemeinsames Projekt zu Möglichkeiten der Verbesserung der Gewässerqualität im Stadtgebiet oberhalb der Oberurseler Kläranlage vorzubereiten.
Michael Maag
Betriebsleiter
Auf dem Foto sind unter anderem zu sehen (v.r.n.l.): Michael Maag (Betriebsleiter BSO), Prof. Dr. Jörg Oehlmann (Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe-Universität Frankfurt)
