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Aktuelle Meldung

30.08.2019

Öffentliche Ausschreibung: „Sammlung, Transport und Verwertung von Sperrmüll aus privaten Haushalten und verwaltungsmäßige Abwicklung “

Amtliche Bekanntmachung
Offenes Verfahren gem. § 15 VgV Abs. 1

Vom BSO - Bau & Service Oberursel werden die Leistungen Sammlung, Transport und Verwertung von Sperrmüll aus privaten Haushalten und verwaltungsmäßige Abwicklung im Rahmen eines offenen Verfahrens vergeben.

Ausführung: Straßensammlung von losem Sperrmüll aus privaten Haushaltungen incl. verwaltungstechnischer Abwicklung mit Einrichtung eines Sperrmülltelefons sowie Transport zu Sortier- bzw. Entsorgungsanlage incl. Verwertung.
UA 1 Sammlung, Transport zur Sortier-/Verwertungs- und/oder Entsorgungsanlage und ggfs. Sortierung von Sperrmüll.
UA 2 Verwaltungsmäßige Abwicklung und Einrichtung eines Sperrmülltelefons incl. Anbindung an das c-trace-System
UA3 Verwertung von Sperrmüll

Zeitraum: UA 1 Die Sammelleistung ist zu erbringen ab dem: 01.01.2020
UA 2 Die verwaltungsmäßige Abwicklung ist zu erbringen ab dem: 01.12.2019
UA 3 Verwertung von Sperrmüll ab 01.01.2020
Die Laufzeit des Vertrages endet zum: 31.12.2023

Der Auftraggeber ist berechtigt, einmalig die Laufzeit des Vertrages um vier Jahre zu verlängern (einseitige Verlängerungsoption). Die Verlängerungsoption muss vom Auftraggeber spätestens bis zum 30.09.2023 ausgeübt werden.

Menge: UA1 Für 2019 wird eine Jahrestonnage von etwa 540 Mg erwartet. Daraus ergibt sich ein preisrelevantes Durchschnittsmengengerüst von 563 Mg/a.
UA 2 Derzeit liegt das Auftragsvolumen bei ca. 400 Abholungen pro Monat. UA 3 40 % des eingesammelten Sperrmülls (Sortierreste) sind dem Hochtaunuskreis als öffentliche-rechtlicher Entsorgungsträger nach Maßgabe der Abfallsatzung des Hochtaunuskreises zu überlassen und anzudienen. Der Hochtaunuskreis bestimmt die Abfallverwertungs- bzw. Entsorgungsanlagen zu denen die Sperrmüllsortierreste zu verbringen sind.
60 % des eingesammelten Sperrmülls sind über Entsorgungsfachbetriebe nach § 52 KrW-AbfG auf eigene Rechnung des Auftragnehmers zu verwerten bzw. entsorgen.

1. Bedingungen für den Auftrag:
Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen wird eine Sicherheit in Höhe von 5% der Netto-Auftragssumme, bezogen auf die Vertragslaufzeit gefordert, die spätestens sieben Kalendertage nach Mitteilung über die Auftragserteilung vorzulegen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Fall der Nichterfüllung übernommener vertraglicher Verpflichtungen nach Maßgabe des § 18 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) ein Strafversprechen (Vertragsstrafe) zu vereinbaren. Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich in ausreichender Höhe gegen Haftungsrisiken aus dem Betrieb nach Maßgabe dieses Vertrages zu versichern und dem Auftraggeber das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 1 Mio. EUR (pauschal für Personen-, Sach-, Umwelt- und sonstige Schäden je nach Schadensereignis und Versicherungsjahr) unaufgefordert zum Vertragsbeginn nachzuweisen. Die Versicherungssumme muss jährlich zweifach zur Verfügung stehen.

Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vertragsunterlagen, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind.

Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter zu benennen (Bietergemeinschaftserklärung in Anlage B).

Die in Anlage B zu den Vergabeunterlagen beigefügte Bietergemeinschaftserklärung ist in jedem Fall den Angebotsunterlagen beizufügen, auch wenn das Angebot durch einen Einzelbieter abgegeben wird.

Verwaltungsmäßige Abwicklung und Einrichtung eines Sperrmülltelefons incl. Anbindung an das c-trace-System

Aktueller Nachweis über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister. (Bietergemeinschaften haben diesen Nachweis für alle Mitglieder einzeln einzureichen.)

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354

Nachweis einer aktuellen Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG für den Betrieb bzw. die Betriebe oder Betriebsstätten, welche die Sortierung bzw. Verwertung des eingesammelten Sperrmülls vornehmen sowie für die Entsorgungsanlage(n). Die Zulassung muss jeweils den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang haben. Beabsichtigt der Bieter, für die Aufbereitung, ggfs. Sortierung und Verwertung einen Nachunternehmer einzusetzen, ist dieser Nachweis auch für den Nachunternehmer vorzulegen.

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit auf Anlage A (Bietergemeinschaften haben diesen Nachweis für alle Mitglieder einzeln einzureichen)

Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 42 Abs. 1) die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Darstellung und Erläuterung der Unternehmensstruktur des Bieters auf Anlage E (Muttergesellschaften, Niederlassungen). (Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.)

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der zu vergebenden Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre auf Anlage E. (Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.)

Referenzliste, d. h. eine Liste der bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Leistungszeit und des Auftragswerts, des Leistungsumfangs entsprechend des Volumens der geforderten Tonnage des Auftrags sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber auf Anlage E. (Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen).

Erklärung, welche wesentlichen Leistungsbestandteile der Bieter, ein zu benennendes Mitglied der Bietergemeinschaft (falls zutreffend) oder ein Nachunternehmer (falls zutreffend) übernehmen wird, auf Anlage C. Nachunternehmer sind auf der Anlage C zu benennen, falls sie zum Angebotszeitpunkt bereits bekannt sich. Von jedem Nachunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung (Anlage D zu den Vergabeunterlagen) erforderlich.

Der Bieter hat die Preisermittlung (Urkalkulation) in einem gesonderten, mit „Urkalkulation“ beschrifteten, verschlossenen Umschlag dem Angebot beizufügen. Auf dem Umschlag ist auch der Name des Bieters zu vermerken.

Die als Anlage C zu den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung zum Einsatz von Nachunternehmer ist den Angebotsunterlagen beizufügen.

Der Gesamtumsatz muss mindestens das 2 -fache des Auftragsvolumens betragen. Mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen.

Sofern die Urkalkulation nicht mit dem Angebot vorgelegt wird, führt dies zum Ausschluss des Angebots. Der Auftraggeber macht von seinem ihm zustehenden Ermessen, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern, dahingehend Gebrauch, dass die Urkalkulation nicht nachgefordert wird.

Darstellung der zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung des Betriebs, Anzahl, Typ und Alter der vorgesehenen Fahrzeuge und Behälter auf Anlage E.

Beschreibung der technischen und organisatorischen Konzeption zur Abwicklung der ggf. notwendigen Transporte zu den Sortier-, Aufbereitungs-, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen mit Angabe der durchschnittlichen Auslastung (t/Fahrzeug) auf Anlage E.

Standort(e) der Sortier-, Aufbereitungs-, Verwertungs- und Entsorgungsanlage(n) (Beförderungsziel der Transportfahrzeuge), sowie eine Darlegung der erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung ausreichender Kapazitäten für die vertragsgegenständlichen Mengen auf Anlage E.

Darstellung der jeweiligen Verwertungsart (Recycling und Weiterleitung zur nochmaligen Aufbereitung bzw. Entsorgung) des gesammelten Sperrmülls der Gesamtmenge des Betriebes anhand der Input-Output-Vorjahreszahlen auf Anlage E.

Sämtliche zum Einsatz gelangenden Fahrzeuge müssen zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns hinsichtlich der Emissionswerte mindestens der Norm Euro V entsprechen.

2.) Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt.

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Den Bietern wird ausdrücklich empfohlen, sich vor Angebotsabgabe persönlich ein Bild vom Sammelgebiet und den Bereitstellungsplätzen zu machen.

Die Vergabeunterlagen können auf der eVergabe Plattform www.subreport.de/E77166946 kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden. Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in die Unterlagen ist der 25.09.2019, 24.00 Uhr.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.

Die Angebotseröffnung erfolgt am Montag, 30.09.2019, 11 .00 Uhr bei Bau & Service Oberursel, Oberurseler Str. 54, 61440 Oberursel (Taunus). Zuschlags- und Bindefrist bis 30.10.2019, 24.00 Uhr.

Das Angebot ist abzugeben elektronisch in Textform.

Gemäß VgV § 55 (2) sind Bieter bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Oberursel (Taunus), den 30.08.2019

Bau & Service Oberursel
Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (Taunus)



Stufano
Stellvertr. Betriebsleiter