Papierrecycling:
Grau hat eine weiße Weste
Seit knapp zwei Jahrtausenden kennt man das Papier. Erfunden wurde es in China von einem gewissen Tsai-Lun. Schon damals war Papier ein Recyclingprodukt neben Baumrinden und Hanf wurden zu seiner Herstellung alte Lumpen und Textilien benutzt. Heute ist Papier in unserem täglichen Leben allgegenwärtig: Wir schreiben darauf, wir verwenden es als Verpackung und nicht zuletzt halten Sie auch jetzt gerade ein Stück Papier in der Hand.
Eigentlich ist Papier ein umweltfreundliches Produkt, denn es wird aus einem „nachwachsenden Rohstoff“ nämlich Holz hergestellt. Doch der rapide steigende Verbrauch lässt auch diesen Rohstoff auf Dauer zur Neige gehen. Hinzu kommt, dass bei der Papierherstellung aus Zellstoff oder Holzschliff große Mengen an Wasser und Energie verbraucht werden. Durch den Einsatz von Recyclingpapier als Rohstoff kann man den Energieverbrauch um bis zu 70% vermindern, der Wasserverbrauch sinkt gar um bis zu 90%. Durch moderne „chlorfreie“ Bleichverfahren hat man zwar die Wasserbelastung bei der Papierherstellung in den letzten Jahren vermindern können, aber wirkliches Umweltschutzpapier ist ungebleicht und grau.
Um die Umwelt zu entlasten sollten Sie nicht nur Altpapier sammeln, sondern auch beim Einkauf auf Produkte aus Recyclingpapier zurückgreifen.
In die Altpapiertonne gehören:
- Zeitungen, Illustrierte
- Verpackungen aus Papier und Pappe
- Kataloge, Bücher, Hefte
- Schreibpapier
- Papier, Kartonagen, Packpapier und ähnliches
Nicht in die Altpapiertonne gehören:
- Beschichtetes oder gewachstes Papier
- Fotos
- Kohlepapier
- Alufolie
- Fettdichtes Papier
- Verschmutztes Papier
Altpapiertelefon: 06171/502-355, MoFr von 8.00 12.00 Uhr









